Aktuelle Meldungen

Ausschnitt der Anlage der Pressemitteilung der Landesregierung
Ausschnitt der Anlage der Pressemitteilung der Landesregierung

Landkreis Ludwigsburg / Stuttgart zur Bio-Musterregion ausgewählt

 

05.02.2019 - Herzlichen Glückwunsch! Die Landesregierung hat im Oktober dieses Jahres zu einem Wettbewerb "Bio-Musterregionen Baden-Württemberg" aufgerufen. Der Landkreis Ludwigsburg hat sich zusammen mit der Stadt Stuttgart beworben und ist nun eine der fünf Regionen, die den Zuschlag bekommen haben.

 

"In Zeiten von Klimawandel und Insektensterben genau das richtige Zeichen", findet Frank Handel, Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Ludwigsburg. Auf den Äckern und Feldern dürfen nun mehr Blühpflanzen wachsen, die den Nützlingen helfen und der höhere Humusanteil im Boden sorgt für mehr Feuchtigkeit bei drohender Dürre. "Die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln steigt immer weiter. Jetzt macht es Sinn, dass die Produkte auch bei uns angebaut werden und durch die kurzen Transportwege an Frische kaum übertroffen werden können", ist sich Handel sicher. Die Verbraucher bekommen zudem rückstandsfrei Produkte in den Einkaufskorb oder die Stofftasche. Aus Sicht des NABU Kreisverbands kann dadurch der Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern endlich sinken. Die Lebensmittel, Böden und das Grundwasser werden weniger belastet.

 

Der NABU Kreisverband hat sich letztes Jahr bei einem Workshop des Landratsamtes Ludwigsburg eingebracht und ist nun besonders glücklich, dass es geklappt hat. Mit der Stadt Stuttgart als Partner steht der Vermarktung der Produkte aus der neuen Bio-Musterregion nun ein großer Absatzmarkt offen. Der Ökolandbau, vom Landwirt, dem Verarbeiter bis zum Vermarkter, wird nun über ein Regionalmanagement besonders unterstützt. Am Ende stehen hochwertige Produkte die schnell in die Läden kommen. Das freut sicherlich viele Verbraucher, denn die wollen nicht nur mehr gesunde Nahrungsmittel aus regionaler Herkunft, sie wollen auch keine unsinnigen Plastik-Verpackungen mehr. 

 

Zur Pressemitteilung www.baden-wuerttemberg.de


„Wir haben es satt“ - Demo

19.01.2019 - Kundgebung und Demonstrationszug in Tübingen

 

Anlässlich der Grünen Woche in Berlin haben Landwirte sowie Tier- und Umweltschützer zu einer Demonstration „Wir haben es statt“ aufgerufen. Dabei geht es um eine Wende in der Agrarpolitik und eine Reform der EU-Subventionen. Jedes Jahr landen tausende Tonnen Gifte und Gülle auf Äckern und Wiesen, töten Insekten direkt oder lassen deren Lebensgrundlage verkümmern. Die falsche Subventionspolitik belasten auf dramatische Weise Natur und Umwelt. „Wir sägen den Ast ab auf dem wir sitzen“, ist Frank Handel, Vorsitzender des NABU Kreisverbands Ludwigburg, sicher. „Der Naturhaushalt kennt keine Jahresbilanzen, die in den vergangenen Jahren ausgebrachten Giftstoffe sind alle noch da, zerfallen zum Teil in andere Stoffe und reichern sich letztendlich in der Umwelt oder dem Grundwasser an“, ist Handel überzeugt. Die EU-Subventionen müssen umverteilt werden sonst gehen kleinere Höfe, die meist Familienbetriebe sind und gute Feldarbeit machen, ein. Etwa 80 Prozent der Gelder gehen an 20 Prozent der industriell arbeitenden Großbetriebe.

 

Mit seiner Teilnahme an der Demonstration in Tübingen, dem süddeutschen Ableger der Berliner Großkundgebung, möchte der NABU Ludwigburg auf die Problematik hinweisen und für eine vernünftige Agrarpolitik Werbung machen. Damit sendet der NABU ein klares Zeichen auch an die Politikerinnen und Politiker in Baden-Württemberg und darüber hinaus.

 

„Wir haben es satt“ - geht weiter. Helfen Sie mit und treten Sie gemeinsam mit uns für eine Landwirtschaft ein, die Mensch, Tier und Umwelt gleichermaßen schützt. Schreiben Sie jetzt Ihrem Europa-Abgeordneten, dass wir eine neue Agrarpolitik brauchen – für Mensch und Natur!

 

Zum Schreiben www.mitmachen.nabu.de/meine114euro

 

Mehr Informationen zur Demo finden Sie unter dem Link

 

https://zukunftsfaehige-landwirtschaft.jimdo.com/


Und wir böllern wieder

 

31.12.2018 - Die Deutschen geben jedes Jahr etwa 100 Millionen Euro für das private Sylvesterfeuerwerk aus. Schade, mit dem Geld könnten wir in Deutschland viele sinnvolle Projekte finanzieren. Klimaschutzprojekte beispielsweise, die der Globalen Erwärmung entgegenwirken. So müssen unsere Moore klimafest gemacht werden, denn es wird im Sommer immer heißer und trockener. Das Jahr 2018 war europa- und deutschlandweit das heißeste Jahr seit der Wetteraufzeichnung. Die natürlichen Klimaschwankungen nach unten bedeuten im nächsten Jahr womöglich einen Ausschlag nach oben. Weltweit wird sich das Jahr 2018 auf den vierten Platz der heißesten Jahre platzieren. Es könnte 2019 also noch heißer werden. Wenn wir unsere Moore durch Brände verlieren, dann wird die globale Temperatur noch weiter steigen. Die Folgen sind dramatisch und mittlerweile auch in der Öffentlichkeit (hoffentlich) angekommen. Die Geschwindigkeit der Erderwärmung übersteigt jetzt schon die Grenze der ökologischen Belastbarkeit. Wollen wir hier entgegensteuern, dann müssen wir auch eine Verhaltensänderung akzeptieren. Klimaschutz muss sichtbar werden. Am besten freiwillig. Am besten jetzt.

 

Kommentar: Frank Handel, Vorsitzender NABU Kreisverband Ludwigsburg, 30.12.2018


Buchvorstellung "Naturschätze bei uns"

 

10.12.2018 - Der NABU Schwieberdingen Hemmingen sowie die Ortsgruppe des Deutschen Naturkundevereins Ludwigsburg stellten heute im Rathaus Schwieberdingen das gemeinsame Buchprojekt vor.  Herausgekommen ist eine unterhaltsame und informative Lektüre "Naturschätze bei uns".

 

Diese Lektüre stellt seltene oder besonders schöne Tier- und Pflanzenarten auf den Gemarkungen der Gemeinden Schwieberdingen und Hemmingen vor. Der Leser soll animiert werden, die Wanderungen zu den Naturkostbarkeiten unserer Heimat durchzuführen und dabei auch Ausschau auf nicht alltägliche Arten zu halten. In dem hundertseitigen Büchlein fehlen natürlich nicht blühende Helm-Knabenkräuter, Schwalbenschwanz oder Eisvogel. Es sind aber auch Arten dabei, die teilweise mit wenigen Sichtungen zum Nachdenken anregen. Wie lange halten diese Arten noch durch bis sie ganz verschwinden? So wurde der Abend auch genutzt für ein Plädoyer für mehr Vernunft in dem Umgang mit unserer Natur. Statt kurzer Rasen sollen die städtischen Flächen wieder als Wiesen blühen dürfen, Ackerrandstreifen sollen den Insekten dienen und Gewässer nicht umgeplant und verbaut werden. Bei Bretzeln und Apfelsaft nutzen einige Gäste die Gelegenheit um mit den Autoren dieses Gemeinschaftswerkes in Gespräch zu kommen.

 

Weiter Infos unter www.nabu-schwieberdingen.de

 

Bericht: Frank Handel, Vorsitzender NABU Kreisverband Ludwigsburg, 10.12.2018


Klimaschutz-Demo in Köln

 

01.12.2018 - „Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt“ hieß es bei zwei Großdemonstrationen in Köln und Berlin. Laut Angaben der Organisatoren, darunter auch der NABU, marschierten etwa 16.000 Menschen zum Berliner Kanzleramt, in Köln protestierten ca. 20.000 Menschen an der Deutzer Werft. Die Aktion war nötig, denn die Große Koalition versagt beim Klimaschutz kläglich. Das Klimaschutzziel 2020 beispielsweise wurde von der „Groko“ aufgegeben. Die verschiedenen Organisationen und die Teilnehmer der Kundgebung fordern deshalb gemeinsam einen raschen sozialverträglichen Kohleausstieg. Dieser muss bis zum Jahr 2030 vollzogen sein. Es ist jedoch auch unerlässlich die Kohlekraftwerkskapazitäten in Deutschland schon bis zum Jahr 2020 deutlich zu senken. Nur so ist die Erderwärmung überhaupt unter 2 Grad bis zum Jahr 2100 zu halten. Sollte dies nicht gelingen, werden wir katastrophale klimatische Bedingungen bekommen. Zum anderen verspielen wir unsere einstige Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Energien und damit verlieren wir auch viele Arbeitsplätze.

 

Der NABU Ludwigsburg fordert schon seit geraumer Zeit mehr Aktivität im Bereich des Klimaschutzes. Die Menschen verursachen die Globale Erwärmung mit ihren verschiedensten beängstigenden Folgen und auch nur wir Menschen können diese verhindern oder abmildern. Städte und Gemeinden im Landkreis Ludwigsburg sind gefragt als Vorbild bzw. Vorreiter zu agieren.

 

Um sich ein Bild von der Klima-Bewegung zu machen hat der NABU Ludwigsburg an der Veranstaltung in Köln teilgenommen. Die Anreise erfolgte am Vormittag klimaneutral mit der Bahn. Um 12 Uhr waren die meisten Teilnehmer an dem Kundgebungsgelände der Deutzer Werft angekommen. Trotz kühlem Wind spielte das Wetter einigermaßen mit, anfänglich ließ sich sogar die Sonne blicken. Nach einigen Reden bewegte sich die Klimaschützer auf einen Rundkurs über den Rhein und wieder zurück. Nach insgesamt drei Stunden Demo war für viele die Arbeit getan. Die Abschlusskundgebung war dann, auch bedingt durch den mittlerweile einsetzenden leichten Regen, nicht mehr gut besucht. Viele nutzten natürlich auch die Gelegenheit für einen Stadtbummel in Köln oder für den Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes. Nach Ladenschluss ging es dann wieder zurück nach Stuttgart und dann weiter nach Ludwigsburg. Ein anstrengender Tag war vorbei und der NABU um eine Erkenntnis reicher. Warum den Hambacher Forst abholzen, wenn wir doch aus klimaschädlichsten und ineffizientesten Energieart, der Braunkohle, sowieso aussteigen müssen?

 

Bericht: Frank Handel, Vorsitzender NABU Kreisverband Ludwigsburg, 02.12.2018


Biomusterregion Ludwigsburg

 

29.11.2018 - Die Landesregierung hat im Oktober dieses Jahres zu einem Wettbewerb "Biomusterregionen Baden-Württemberg" aufgerufen. Das Ziel der Musterregionen ist es, die stetig steigende Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln zukünftig stärker aus regionaler Erzeugung zu decken. Dazu lud das Landratsamt an diesem Donnerstag ins Ernährungszentrum Mittlerer Neckar ein. Der NABU Kreisverband konnte teilnehmen, denn das Thema ist im Hinblick auf das Insektensterben, des bedenklichen Pestizideinsatz, der immer noch zu hohen Nitratbelastung und letztendlich bezüglich des immer schneller fortschreitenden Klimawandels immens wichtig.

 

Nach einer kurzen Einführung zu den Zielen des Wettbewerbes, den Voraussetzungen für eine Bewerbung und einen Blick in die Statistik des Ökolandbaus in Ludwigsburg waren die Gäste gefragt. Neben den Umweltverbänden waren Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter von Biolebensmittel eingeladen. Der Landkreis Ludwigsburg liegt immer noch abgeschlagen auf den hinteren Plätzen der prozentualen Bioanbaufläche und Biobetriebe. Den Anwesenden war dies ein zusätzlicher Ansporn das Projekt "Biomusterregion Ludwigsburg" auf den Weg zu schicken. Im Laufe des Abends wurden Ideen und Wünsche zusammengetragen und Meinungen abgefragt. Es sollte ja die Erkenntnis reifen ob eine Bewerbung befürwortet wird und welche gemeinsamen Ziele und Projekte vorstellbar sind. Gemeinsam auch deshalb weil die Bewerbung zusammen mit der Stadt Stuttgart erfolgen soll. Dies ist insbesondere für die Vermarktung interessant, denn in Stuttgart leben immerhin über 600.000 potentielle Einkäufer und Nutzer von Bioprodukten.

 

Nun ist es erst einmal am Landratsamt Ludwigsburg auf Grundlage der heutigen Erkenntnisse ein Konzept auszuarbeiten. Dieses soll in zwei Wochen vorgestellt und besprochen werden. Der NABU Kreisverband hat seine Unterstützung zur Bewerbung zum Wettbewerb "Musterregionen Baden-Württemberg" zugesagt. Mit dem fertigen Konzept soll dann von den Kreisräten grünes Licht für die Bewerbung eingeholt werden. Hoffentlich nur Formsache.

 

Bericht: Frank Handel, Vorsitzender NABU Kreisverband Ludwigsburg, 30.11.2018


NABU Baden-Württemberg Landesvertreterversammlung

 

24.11.2028 - Wie jedes Jahr lud der Landesverband des Naturschutzbundes Baden-Württemberg Ende November zur Landesvertreterversammlung (LVV) ein. Geladen waren alle NABU Gruppen im Ländle, aber auch NABU Mitglieder ohne Stimmrecht konnten an der Versammlung teilnehmen. Insgesamt waren etwa 250 Delegierte und Aktive gekommen. Der Vorsitzende der NABU-Gruppe und des Kreisverbandes Ludwigsburg Frank Handel war nach Bruchsal, dem diesjährigen Versammlungsort, gereist. Das Stimmrecht gilt nur für die NABU-Gruppe. Die Anreise erfolgte klimaneutral mit der Bahn.

 

Der Landesvorsitzende Johannes Enssle gab in seinem Bericht wichtige Impulse für die weitere Arbeit des Naturschutzbundes in Baden-Württemberg. Ganz oben auf der Tagesordnung sieht er die  Minderung der Treibhausgasemissionen, die Bekämpfung des Insektensterbens, den Umbau der Landwirtschaft zu mehr Naturverträglichkeit und eine weitreichende Pestizidreduktion. Den Populismus sieht er als Gefährdung für einen starken Arten- und Naturschutz im Land und in Europa.

 

Es gab auch vieles erfreuliches zu berichten. Der NABU in Baden-Württemberg hat am 27ten August 2018 die 100.000 Mitgliedergrenze überschritten. Die breite Unterstützung aus der Bürgerschaft ist für die Naturschutzarbeit sehr wichtig. Johannes Enssle freut sich auch auf viele neue aktive Mitglieder. Dieses Jahr am 13ten Oktober konnte das Bodenseezentrum eröffnet werden. Der NABU ist mittlerweile über 100 Jahre am Bodensee aktiv. Vom neuen Zentrum werden 25 Schutzgebiete mit ca. 2.000 ha Fläche betreut. Pro Jahr werden etwa 400 Führungen und Veranstaltungen angeboten. Enssle gab ebenfalls einen Ausblick auf zukünftige Aufgaben und Termine. Der NABU BW richtet derzeit eine mittlere Ebene ein, die als Bindeglied zwischen dem Landesverband und den Gruppen fungieren soll. Die NABU Bezirksstellen sind hauptamtlich besetzt, sind örtlich näher an den Gruppen und können die ehrenamtlichen NABU-Aktiven besser unterstützen. Am 3. bis 6. Januar 2019 sind die Naturschutztage am Bodensee. Organisatorisch wird dieses Mal der NABU BW tätig sein. Alle Mitglieder sind aufgerufen sich bei dem größten Diskussionsforum für Naturschutz in Baden-Württemberg zu beteiligen, sowie zahlreiche Vorträge und Exkursionen zu besuchen. Enssle berichtete außerdem von der sukzessiven Erhöhung der Mittel für Natur- und Umweltschutz der Landesregierung Baden-Württemberg. Waren es im Jahr 2011 noch 30 Millionen, so steigerte sich die Mittel im Jahr 2016 auf 60 und werden im Jahr 2020 auf stolze 110 Millionen angewachsen sein. Die Gelder werden dringend benötigt um beispielsweise die Wachholderheiden zu pflegen oder den Streuobstschutz auszuweiten. Auch die Feldlerche, der Vogel des Jahres 2019, braucht Hilfe, denn seit 1985 sind die Bestände um 50 Prozent eingebrochen. Unsere Feldvögel kommen immer mehr in Bedrängnis.  Nicht nur deshalb fordert der NABU ein Umdenken in der Agrarpolitik. Mit der „114-Euro“-Agrarkampagne macht er darauf aufmerksam, dass die Subventionen in eine naturverträgliche Landwirtschaft fließen müssen. Deshalb hat der NABU den Pestizidbericht aufgelegt und fordert die Landesregierung zur Offenlegung der Mengen an Spritzmittel, die jährlich auf unseren Feldern versprüht werden. Der NABU BW wird die erfolgreichen Projekte wie „Natur nah dran“ oder „Blühenden Gärten“ weiterführen und so einen wichtigen Beitrag gegen den Rückgang der Insekten leisten.  Der NABU steht für einen offenen Diskurs und wird sich mit den Dialogforen Landwirtschaft und Erneuerbare Energien weiter einbringen.

 

Johannes Enssle appelliert an die NABU Mitglieder am 26. Mai 2019 zur Europa- und Kommunalwahl zu gehen. In Europa engagieren sich zahlreiche nationale Natur- und Umweltverbänd deren Arbeit unterstützt werden muss. So darf beispielsweise die EU-Wasserrahmenrichtlinie nicht aufgeweicht werden. Enssle macht auf die Aktion #protectwater aufmerksam, die es zu unterstützen gilt.

 

Die Verbandsspitze sowie die rund 250 Delegierten und Aktiven forderten zudem die Seilbahnpläne durch das Naturschutzgebiet Taubergießen nicht weiter zu verfolgen und statt dessen mit der Suche nach einer naturschutzverträglichen Alternative zu beginnen.

 

Beim Markt der Möglichkeiten konnten sich die NABU Mitglieder über die verschiedensten Projekte informieren und Ideen sammeln. Während der Pausen wurde auch die Gelegenheit genutzt sich mit anderen Gruppen auszutauschen. Für viele der angereisten Aktiven ging ein anstrengender aber erfolgreicher Tag zu Ende. Die Veranstaltung war übrigens sehr gut organisiert. Deshalb an dieser Stelle vielen Dank für die zahlreiche angereisten Mitarbeiter der NABU Landesgeschäftsstelle.

 

Bericht: Frank Handel, Vorsitzender NABU Kreisverband Ludwigsburg, 25.11.2018

 

Zur Pressemitteilung des NABU BW

baden-wuerttemberg.nabu.de

 

Links

www.naturschutztage.de

www.livingrivers.eu

naturerbe.nabu.de

www.fairpachten.org



NABU Kreisverband überprüft Standort

 

10.11.2018 - Nachdem die Fahrverbote immer wahrscheinlicher werden, haben sich einige daran gemacht die Standorte der Messstationen zu hinterfragen. Deshalb haben wir uns den Standort der Messstation an der Friedrichstraße genauer angeschaut.

Windverteilung Ludwigsburg
Windverteilung Ludwigsburg

Die Luft rund um die Messstationen soll für die Umgebung möglichst repräsentativ sein, so schreibt es die 39. Bundesemissionsschutzverordnung (BImSchV) vor. Negativ wirkt sich aus, dass die Station direkt vor einem Gebäude liegt. Die positiven Aspekte sind, dass sich nur wenige Meter entfernt eine große Grünzone befindet. Bedingt durch den weiten Gebäudeabstand könnte dies für einen regen Luftaustausch sorgen. Der tiefste Punkt der Friedrichsstaße ist in etwa so weit entfernt wie der offene Bereich Richtung Kepplerbrücke. Die Stuttgarter Straße mit einem höheren Verkehrsaufkommen liegt weit entfernt sowie der Tunnelmund, an dem sich Schadstoffe sammeln können. Fazit: Es könnte durchaus sein, dass die Luftqualität in anderen Bereichen der Friedrichstraße auch nicht besser ist. Ein Versetzen der Messstation weg von der Straße würde nicht die Luft an der Straße messen, sondern eher eine Hintergrundbelastung. Dafür gibt es aber schon eine Messstation. Direkt hinter der Messstation an der Friedrichstraße befindet sich zudem ein Fenster.

 

Es macht Sinn die Luftqualität an einer viel befahrenen Straße mit einer ungünstigen Durchlüftungssituation zu messen. Werden die Grenzwerte dort eingehalten, dann wird sichergestellt, dass die Luftqualität in der Gesamtstadt außreichend gut ist.


NABU-Preisgeld würdigt Biodiversität auf dem Acker

 

06.11.2018 - Bei der Preisverleihung der Ackerwildkraut-Meisterschaft im Landratsamt Ludwigsburg am 6. November zeichnete der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle vier Bio-Betriebe aus. Weitere Infos unter www.baden-wuerttemberg.nabu.de

Der NABU Kreisverband Ludwigsburg ist stolz, dass vier der insgesamt fünf Preisträger aus dem Landkreis Ludwigsburg kommen. Für den NABU Kreisverband Ludwigsburg waren der Vorsitzende Frank Handel und Kassier Helmut Mager gekommen um die Preisträger zu würdigen. Das persönliche Engagement der Ackerwildkraut-Meister ist heutzutage nicht selbstverständlich und deshalb etwas besonders. Besonders ist dann auch der Gewinn für Flora und Fauna. Mohnbiene, Ackerhummel und Schwalbenschwanz dürfen hier wieder fliegen. 


Gartenschau Marbach Benningen

 

06.11.2018 - Die Gemeinde Marbach und Benningen luden im November die örtlichen Natur- und Umweltverbände NABU und BUND ein. Mit dabei Frank Handel, Vorsitzender der NABU Gruppe und des Kreisverbandes Ludwigsburg, der bei der Sitzung auch gleich Unterstützung bei den weiteren Planungen zugesagt hat. Er sieht die große Chance mit der Gartenschau auch ein Umgehungsgerinne zu realisieren. Die ökologische Durchgängigkeit des Neckars ist eine der wichtigen zukünftigen Maßnahmen, die laut Wasserrahmenrichtlinie auch gesetzlich verankert ist. Die Erfahrungen mit der Planung, Umsetzung und Betrieb der Zugwiesen in Ludwigsburg können hier wichtige Impulse setzen. Die Planstatt Senner, bei der alle Fäden zusammenlaufen, ist mit der Machbarkeitsstudie beauftragt. Bei dem ersten Gespräch ging es in erster Linie darum die Umweltverbände zu informieren und erste Ideen und Vorschläge zu erhalten. Der NABU Kreisverband verbindet mit einer Gartenschau die Möglichkeit verschiedene Biotoptypen und Schutzzonen zu realisieren, für die Bürgerinnen und Bürger dauerhaft attraktive Grünbereiche in der Neckaraue und den urbanen Bereichen zu schaffen sowie im Veranstaltungsjahr besondere Angebote anzubieten.

www.schillerstadt-marbach.de


Neue Studie belegt: Bio kann einen wichtigen Beitrag zur Welternährung leisten 

"Eine weltweite Umstellung auf biologischen Landbau kann zu einem umfassend nachhaltigen Ernährungssystem beitragen, wenn sie mit weiteren Massnahmen kombiniert wird. So gilt es etwa, den hohen Konsum tierischer Produkte zu reduzieren, weniger Kraftfutter in der Tierhaltung einzusetzen und Nahrungsmittelabfälle zu vermeiden. Ein solches Ernährungssystem hat positive Auswirkungen auf wichtige Umweltaspekte wie Treibhausgasemissionen, Überdüngung und Pestizidverbrauch - und führt trotz biologischer Bewirtschaftung nicht zu einem höheren Landverbrauch. Dies belegt eine neue Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL, die soeben in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“ publiziert wurde."

 ... weiterlesen auf der Seite www.fibl.org

http://www.fibl.org/de/medien/medienarchiv/medienarchiv17/medienmitteilung17/article/neue-studie-belegt-bio-kann-einen-wichtigen-beitrag-zur-welternaehrung-leisten.html


NABU-Anfrage an Biogasanbieter 

Mai 2018 - Bis zum Jahr 2040 muss sich Deutschland von den fossilen Energieträgern verabschiedet haben. Die derzeitigen Wetterkapriolen sind nur ein erster Vorgeschmack auf das was uns in ein paar Jahren in immer stärkeren Ausmaßen trifft. Die Starkregen mit ihren verheerenden Folgen sind dabei erst der Anfang. Der NABU Ludwigsburg hat deshalb zwei namhafte Anbieter von Biogasprodukten angeschrieben und ein Konzept für den fossilen Ausstieg bis zum Jahr 2040 angefragt. Die Einspeisung reicht von derzeit einem Prozent bis zu starren 10 bzw. 20 Prozent. In 22 Jahren müssen diese Produkte aber garantiert 100 Prozent CO2-frei sein. Wie sieht das Konzept dazu aus? Wir sind gespannt auf die Antwort. 

 

Update:

Die Antworten liegen vor und müssen noch ausgewertet werden.


NABU Kreisverband Mitglied im LEV des Landkreises Ludwigsburg

Der NABU Kreisverband Ludwigsburg ist dem LEV Ludwigsburg (Landschaftserhaltungsverband Landkreis Ludwigsburg e.V.) beigetreten. Der NABU ist damit einer von insgesamt sieben Vereinen die mit ihrer Mitgliedschaft den LEV unterstützen. Getragen wird der Verband aber von den mittlerweile 24 Mitgliedskommunen im Landkreis Ludwigsburg und dem Landratsamt Ludwigsburg.

 

"Der Zweck des LEV Ludwigsburg ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Landkreis Ludwigsburg. Die zentralen Ziele des LEV sind dabei die Erhaltung, Pflege und Entwicklung der landkreistypischen, vielfältigen Kulturlandschaft. Damit eng verbunden sind die Erhaltung des Landschaftsbildes sowie der biologischen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen." 

(Internetseite LEV)

 

Die Ziele und Aufgaben sowie weitere Informationen unter

www.lev-ludwigsburg.de


125.000fachen Dank!

Die Stunde der Wintervögel 2018 bricht alle Rekorde

Mehr Meldungen, mehr Teilnehmer, mehr Vögel. Noch werden die letzten postalisch eingegangenen Meldebögen in die Datenbank eingetragen. Doch schon jetzt steht fest, dass die achte bundesweite Stunde der Wintervögel alle Rekorde gebrochen hat. mehr


Torschlusspanik bei Agrarminister Schmidt? 

„Ja“ zu fünf weiteren Jahren Glyphosat sorgt für Empörung

 Da das Agrar- und das Umweltministerium uneinig sind, hat sich Deutschland bei EU-Diskussionen zum Pestizid Glyphosat immer enthalten. Nun stimmte Agrarminister Christian Schmidt (CSU) im Alleingang überraschend für eine Zulassungsverlängerung um fünf Jahre.  ... weiterlesen auf der Seite www.nabu.de


Wahlprüfsteine des NABU BW

Für die Bundestagswahl am 24. September 2017 hatte der NABU Baden-Württemberg zehn Wahlprüfsteine
zu drängenden Fragen im Natur- und Umweltschutz erarbeitet. Der NABU Kreisverband hatte noch eine Frage draufgelegt und die Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises Ludwigsburg und Neckar-Zaber angeschrieben. Fipronil in Eiern, Wasserpreiserhöhung durch zuviel Nitrat im Trinkwasser und ... weiterlesen auf unserer Seite Bundestagswahl unter Umweltpolitik.


Agrar-, Verkehrs- und Klimapolitik ohne Weitblick 

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) hat gemeinsam mit BUND, Greenpeace, NABU und WWF eine Bilanz der Umweltpolitik in der zurückliegenden Legislaturperiode gezogen und zentrale Forderungen an die künftige Bundesregierung vorgestellt. „Mit einer Landwirtschaft, die die Gewässer verseucht, einer Verkehrspolitik, die die Luft vergiftet und einer Klimapolitik, die Wirtschaftsinteressen statt des Klimas schützt, liegen die Herausforderungen auf der Hand... weiterlesen beim NABU Bundesverband