Der Wolf kommt – die Natur wird reicher

Der Wolf kommt - die Natur wird reicher Foto: J. Noack
Der Wolf kommt - die Natur wird reicher Foto: J. Noack

Eröffnung am Dienstag, den 20. September 2016 um 19:30 Uhr
Dr. Markus Rösler, MdL wird mit dem Referat „Wann kommt der Wolf in den Kreis
Ludwigsburg" die Ausstellung eröffnen. Ihm ist besonders wichtig, auf die Möglichkeit friedlicher
Koexistenz von Landwirtschaft und Wolf hinzuweisen.
Die Ausstellung will zeigen, Wölfe sind Teil unserer Tierwelt.
Wir erfahren, wo Wölfe wohnen, woher die zugewanderten Wölfe kommen, was sie fressen und –
dass wir uns nicht vor ihnen fürchten müssen.
Sie zeigt auch, am Beispiel von Ortsnamen dass Wölfe früher auch bei uns vorkamen und sie berichtet
von den ersten Wölfen, die Baden-Württemberg erreichten.
 
Mittwoch 05.10. 2016, 19:30 Uhr im Bürgersaal des Rathaus Marbach
Vortrag: Christine Günther „Die Rückkehr der Wölfe“
Noch einmal Wölfe. Aber dieses Mal von einer Frau aus der Praxis der Wolfserfassung. Christine
Günther kann als "Geschulte Person" im Wildtier Monitoring der Forstlichen Versuchs- und
Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) Wolfsspuren deuten.
Inzwischen wissen es ja alle, wir in Baden-Württemberg leben im Wolfserwartungsland. Es könnte
also durchaus sein, bei einem Spaziergang einen Wolf in der Ferne zu sehen. Aber wissen wir auch,
wie wir uns Wölfen gegenüber verhalten sollen, als Spaziergänger (auch mit Hund!), Jogger,
Fahrradfahrer?
Und werden die Wölfe unsere Wälder leerfressen?
Über dies und manches andere aus dem Leben der Wölfe wird uns die Referentin erzählen.
Christine Günther ist Koordinatorin von WikiWolves in Baden-Württemberg und Hessen sowie
NABU Wolfsbotschafterin.
Wir hoffen auf regen Besuch.
 
Ferner bietet der NABU im Rahmen der Wolfs-Ausstellung am 6. Oktober von 16 – 17 Uhr an:
„Der Wolf zum Anfassen“, eine Veranstaltung für Kinder von 6 - 8 Jahren.
Auch beim Literaturfest im Kulturzentrum in Ludwigsburg am Sonntag, 09.10.2016
11.00 – 22.00 Uhr (www.ludwigsburg.de) ist der NABU dabei und zwar mit der Lesung Wolfsalarm
von Frank Rebitschek und Texten zum Thema Aufstiege. Natürlich wird der Wolf auch am NABU-Stand
dabei sein.

 


Finns Abenteuer mit dem Stieglitz

Eine spannende Geschichte zum Vogel des Jahres. Natur und Tier Verlag 2016.
32 Seiten. 12,80 Euro. Ab 6 Jahren. ISBN: 978-3-86659-294-0
In Marbach ist es bei der Buchhandlung Taube erhältlich.
Und noch etwas: Hören Sie sich doch einmal unser Hörspiel zum Vogel des Jahres 2016, dem
Stieglitz an:
www.nabu-netz.de/aktionen/vogel-des-jahres/stieglitz/20098.html
Dr. Klaus Ruge , Charis Mutschler


Kreisverband Ludwigsburg stellt sein erstes Hörspiel vor

Dem Stieglitz ins Nest geschaut

NABU-Jahresvögel gab es schon viele. Aber es ist das erste Mal, dass der NABU eine Kindergeschichte zum Vogel des Jahres als Hörspiel auf seine Webseite stellt. „Dem Stieglitz ins Nest geschaut“ kann jeder gratis herunterladen und in 38 Minuten hören, was Finn und Sophia bei ihrem Besuch bei Tante Anne erleben:

 

Eigentlich wollten die Geschwister nur Kicken – doch als der Ball ins Abseits fliegt, da entdecken sie im Dickicht Leimruten und Netze. Schon sind die beiden Kinder mitten in einer spannenden Geschichte rund um die Bedrohung unserer heimischen Singvögel.

 

Der verletzte Stieglitz wird für Sophia und Finn – und nicht nur für die beiden Geschwister- zum Mittelpunkt ihres Lebens. Wird es ihnen gelingen, ihren Liebling zu retten und wieder zu einem unbeschwerten Leben in Freiheit zu verhelfen?

 

https://www.nabu-netz.de/aktionen/vogel-des-jahres/stieglitz/hoerspiel.html

 

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-

jahres/stieglitz/20098.html


Der Stieglitz ist "Vogel des Jahres 2016"

Charaktervogel bunter Landschaften

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU und LBV den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

Der Stieglitz - Vogel des Jahres 2016. Foto: NABU/Frank Derer
Der Stieglitz - Vogel des Jahres 2016. Foto: NABU/Frank Derer

Klimawandel gerät zusehends außer Kontrolle

NABU schlägt Alarm

Zwei-Grad-Ziel nicht ohne Konsequenzen
 
Sollten die nationalen Emissionsminderungsziele nicht drastisch verschärft werden, dann liegt das Minimalziel, die Begrenzung des globalen Temperaturstieges auf maximal zwei Grad gegen Ende des Jahrhunderts, in weiter Ferne. Die Weichen für dieses Ziel müssen jetzt gestellt werden, denn eine weitere Verzögerung können wir uns nicht leisten. Uns muss bewusst sein, dass selbst das Erreichen des Minimalzieles nicht ohne Konsequenzen bleiben wird. Die ersten Folgen sind mittlerweile deutlich zu erkennen. Diese werden in der Intensität zunehmen.
 
Wir müssen uns darauf einstellen, dass "gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Hitzestress, Unterernährung, Durchfall- und Infektionskrankheiten" zunehmen werden, dass es "mehr Schäden durch Überschwemmungen und Stürme" geben wird und dass die zunehmende Versauerung der Weltmeere eine "verstärkte Korallenbleiche" zur Folge hat. "Bis zu 1,7 Milliarden Menschen sind von steigender Wasserknappheit betroffen" und "bis zu 30 Millionen Menschen mehr sind vom Hunger bedroht", wenn wir das Zwei-Grad-Ziel glücklicherweise einhalten sollten.
 
Die ganze Pressemitteilung können Sie hier herunterladen:

Download
Pressemitteilung des NABU Kreisverband Ludwigsburg zum Klimawandel
20151127 NABU-KVLB PM Klimawandel.pdf
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Der NABU beim Literaturfest in Ludwigsburg

Der NABU und das Essen, das war das Thema der NABU-Lesung auf dem 8. Literaturfest im Ludwigsburger Kulturzentrum

Unser Essen wird auf Feldern und Wiesen erzeugt. Und gerade dort ist der größte Verlust an Arten festzustellen, vom Rebhuhn bis zur Feldlerche. Darum setzt sich der NABU für den biologischen Landbau ein, für eine verantwortungsvolle Beschaffung von Nahrungsmitteln, ob das nun Tiere sind oder Pflanzen.

 
Bei seiner Lesung weist der Autor Frank Rebitschek in seinen „Speisebeschreibungen“immer wieder einmal auf Fragwürdigkeiten bei der Speisezubereitung hin. Die Texte regen zum Nachdenken an und sind mit Humor gewürzt.

 
Auf dem Infostand des Kreisverbands hat der Wolfsbotschafter Marijan Fidusek mitgeholfen, Wolfswissen zu verbreiten. Gern wurde das NABU-Informationsmaterial mitgenommen und immer wieder fragten Besucher, was und wo sie etwas für die Umwelt tun können. Für den Kreisverband ist es wichtig, zu zeigen, wir sind da. Auch Naturschutz gehört zu unserer Kultur und auch wir schaffen Literatur.


„Dem Habicht ins Nest geschaut“

NABU-Kreisverband veröffentlicht sein erstes Hörbuch

Aufnahmen im Studio: Sophia heißt im wirklichen Leben Melissa Walz und Hede Beck spricht die Großmutter in dem Hörspiel 'Dem Habicht ins Nest geschaut'
Aufnahmen im Studio: Sophia heißt im wirklichen Leben Melissa Walz und Hede Beck spricht die Großmutter in dem Hörspiel 'Dem Habicht ins Nest geschaut'

Das erste Hörbuch zu einem Vogel des Jahres hat der Kreisverband Ludwigsburg zusammen mit dem BFA Umweltbildung herausgegeben. Nach vielem Hin und Her ist es jetzt erschienen. Es ist die in Szene gesetzte veränderte Version von „Unsere Nachbarn, Familie Habicht“.

 
In der Hörversion ist es Sophia, die Schwester von Finn, die mit dem Großvater dem Habicht auf der Spur und genauso fasziniert von ihm ist wie ihr Bruder im Buch. Neben dem fast halbstündigen Hörspiel um den Habicht, Sophia und den Großvater gibt es noch zwei Erlebnis-Geschichten und eine Sach-Geschichte zum Vogel des Jahres 2015 zu hören, dem Habicht.

 
In der Einleitung zum Buch schrieb der NABU-Vizepräsident  Helmut Opitz, „Familie Habicht“ unterstreicht, was der NABU, der Naturschutzbund Deutschland, als seine Aufgabe ansieht: Menschen für Natur zu begeistern, Natur für die Zukunft zu erhalten.
Ein Familienhörbuch ideal für verregnete Sommertage oder lange Winterabende.

 
Carola Preuß, Klaus Ruge: „ Dem Habicht ins Nest geschaut“
6.90 Euro, nur als Download erhältlich
Hier gibt’s eine Probe zum Hören: www.audiamo.com/Dem_Habicht_ins_Nest_geschaut
ISBN-13: 9783866592926 , Verlag: Natur und Tier - Verlag
Format: MP3 var. Bitrate (VBR) , Laufzeit: 48 Minuten


Carola Preuß ist im Siegerland geboren, im Ruhrgebiet aufgewachsen und hat ihre prägendsten Jahre während des Studiums in Berlin verbracht. Nach ihrem Diplom in Erziehungswissenschaft und ihrer Ausbildung zur Regisseurin lag ihre geistige Heimat für viele Jahre im SDR/SWR Stuttgart. Heute lebt und arbeitet sie in Irland und in Süddeutschland.

 

Klaus Ruge ist Mitglied im Kreisvorstand Ludwigsburg


Der NABU-Kreisverband beim Literaturfest in Ludwigsburg

Am 18. Oktober 2015, 12 Uhr im Lesegarten der Stadtbibliothek

Der NABU-Stand bei den Literaturtagen 2012  -  Foto: C. Preuß
Der NABU-Stand bei den Literaturtagen 2012 - Foto: C. Preuß

Der NABU und das Essen

 
Frank Rebitschek liest aus seinen Speisebeschreibungen. Dabei geht es
nur hin und wieder um Tipps fürs Zubereiten. Es geht vielmehr darum –
in nicht immer ganz ernst gemeinten Texten – einen anderen Blick auf
unsere Speisen und deren Ursprung zu werfen.


Frank Rebitschek kann und will seine Wurzeln in der Musikerzunft nicht ganz verleugnen:

Haute cuisine und andere Raffinessen wird der Leser vergebens suchen, stattdessen ein Capriccio, etwas Launiges also, und alles ein bisschen al dente, aber mehr als nur Pizza capricciosa mit Mozzarella, Pilzen und Artischocken.

Und immer wieder wird auch ein

problematischer Hintergrund beleuchtet.


Unsere Nachbarn, Familie Habicht

Eine unglaublich gefiederte Geschichte von Klaus Ruge

Als er seine Großeltern besucht, entdeckt Finn zufällig ein großes Vogelnest, das sich als Habicht-Horst entpuppt. Der Junge ist begeistert von den pfeilschnellen Greifvögeln. Was für ein Glück, dass Opa einen Hochsitz kennt, von dem aus beide prima beobachten können, was sich tut bei Familie Habicht. Diese packende Geschichte für Kinder zeigt mit vielen schönen Fotos das spannende Leben der prächtigen Flugkünstler.

„So, wie der Großvater seinen Enkel Finn behutsam mit dem Leben der Habichtfamilie vertraut macht,“ schreibt NABU-Vizepräsident Helmut Opitz,“ so hoffe ich, dass viele Großeltern ihre Enkelinnen und Enkel an die Hand nehmen, um ihnen die Vögel im Park, die Blumen im Wald zu zeigen. Nur aus der Liebe zu den Geschöpfen, die um uns leben, kann auch Verantwortung für ihren Schutz erwachsen.“

Ideal für alle, die mehr wissen wollen über unsere wenig bekannten Nachbarn.


NATUR UND TIER – VERLAG

ISBN 978-3-86659-273-5

Format: A 4 , quer

Hardcover, 29,7 x 21 cm, durchgehend farbig illustriert, 32. S. Der verbindliche Endverkaufspreis beträgt 12,80 €. 


NABU Marbach gibt CD mit Liedern

zum Jahresvogel Grünspecht heraus

Von Grünspecht, Kleiber, Wendehals - die neue NABU-CD zum Vogel des Jahres

Nach dem Kinderbuch „Herr Lachmann liebt Ameisen – eine Grünspechtgeschichte“, hat der NABU – Marbach zusammen mit dem NABU- Bundesfachauschuss Umweltbildung jetzt eine CD mit den Liedern zu seinem Jahresvogel Grünspecht herausgegeben. Auch sie ist für Kinder (und jung gebliebene Erwachsene) bestimmt. Aber nicht nur der Grünspecht wird dort besungen, auch Buntspecht, Wendehals und Kleiber werden bedacht. In 12 Liedern werden Geschichten erzählt. Manche ähneln Volksliedern, andere sind konzertant, aber alle stimmen froh beim Zuhören und stiften an zum Mitsingen.
Die Lieder eignen sich für den Kita-Alltag, das Naturprojekt in der Grundschule oder das Kinderzimmer – aber auch Erwachsene haben Spaß daran.
Ein schönes Geschenk für viele Anlässe.

Frank Rebitschek und Michael Hausburg
Von Grünspecht, Kleiber, Wendehals
Lieder von Spechten und Bäumen

 
Bezug:
NABU-Natur-Shop, Gutenbergstraße 12, 30966 Hemmingen 
info@nabu-natur-shop.de.
Art.-Nr. 09102-1        Preis: 6.95 €

 


"Herr Lachmann liebt Ameisen"

Neues Kinderbuch zum Vogel des Jahres

Die Gruppe Marbach hat zusammen mit dem BFA Umweltbildung und dem NABU-Shop ein Buch zum Vogel des Jahres erarbeitet. Es richtet sich an Kinder und jung gebliebene Erwachsene. "Herr Lachmann liebt Ameisen", ist von Klaus Ruge geschrieben und von Christopher Schmidt illustriert.

 
Das Buch entführt uns in eine idyllische Wiesenwelt mit Bäumen, Hecken und einer großen Vogelschar. Aber die Wiese, der Lebensraum der Grünspecht-Familie Lachmann, ist bedroht: Sie soll verschwinden für Häuser und Straßen. Gut, dass Herr Lachmann, der Grünspecht, gerade vom NABU zum Vogel des Jahres gewählt worden ist. Gar keine leichte Aufgabe - denn jetzt muss er als Botschafter für die vielen anderen Tiere die Zerstörung der Wiese verhindern. Wie er das wohl anstellt? Ganz nebenbei erzählt die Geschichte viel über das Leben auf der Wiese.

  

Hardcover, 21,5 x 28,5 cm, durchgehend farbig illustriert, 32. S. Mit einem Vorwort von Jochen Flasbarth und Olaf Tschimpke. Der verbindliche Endverkaufspreis beträgt 12,00 €. Bis zum 31. Januar 2014 kann das Buch zu einem Sonderpreis bezogen werden. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei uns. 

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Das Kinderbuch zum Vogel des Jahres: "Herr Lachmann liebt Ameisen"
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Das Kinderbuch zum Vogel des Jahres: "Herr Lachmann liebt Ameisen"
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NABU-Landesvertreterversammlung

Vertreter der NABU-Gruppen besuchen die LVV

Die LVV (Landesvertreterversammlung), das höchste, basisdemokratische Organ des NABU-Landesverbandes Baden-Württemberg, fand dieses Jahr am 23. und 24. November in Bühl (Baden) statt. Eingeladen waren nicht nur die stimmberechtigten NABU-Gruppen aus Baden-Württemberg, sondern auch alle NABU-Mitglieder. Rund 200 Teilnehmer waren gekommen um im Bürgerhaus "Neuer Markt", falls stimmberechtigt, die Geschicke des Landesvorstandes mit zu entscheiden. Auch Vertreter aus den NABU-Gruppen im Landkreis Ludwigsburg waren eigens dazu angereist. Neben Vorträgen über das geplante Bodenseezentrum oder den Nationalpark Nordschwarzwald, konnten sich die Teilnehmer beim "Markt der Möglichkeiten", einem interaktiven Austausch und Info-Markt mit verschiedenen Themen des Bundesverbandes,  Landesverbandes und der Gruppen, informieren. Eine Exkursion am zweiten Tag zur Hornisgrinde und zum Naturschutzzentrum Ruhestein rundete die Veranstaltung ab.

Vertreter der NABU-Gruppen im Landkreis Ludwigsburg besuchen die LVV
Vertreter der NABU-Gruppen im Landkreis Ludwigsburg besuchen die LVV

Torf gehört ins Moor

Torfnutzung zerstört einzigartige Lebensräume – dabei gibt es längst Alternativen

 

Der NABU Kreisverband unterstützt die NABU-Aktion "Torffrei gärtnern" und bietet auf diese Seite Informationen an, die die Bürger unterstützen, auf torfreie Erde umzustellen.

 

Auf unserer Seiter "torffrei Gärtner" zeigen wir Ihnen, wo Sie im Landkreis Ludwigsburg torffreie Erde kaufen können und welche Hersteller torffreie Erde anbieten. Außerdem haben wir Ihnen einige Links zu weiterführenden Informationen zusammengestellt.

 

Hintergrund:

Die Bekassine ist Botschafterin für die Lebensräume Moore und Feuchtwiesen und vom Aussterben bedroht. Sie wurde deshalb zum „Vogel des Jahres 2013“ gekürt.

 

Intakte torfbildende Moore sind rar geworden, seit der Mensch vor Jahrhunderten mit ihrer Entwässerung begonnen hat, um die gewonnenen Flächen land- und forstwirtschaftlich, für den Gartenbau oder zur Torfgewinnung zu nutzen. Mehr als 60 Prozent aller in Europa einst vorhandenen Moore wurden auf diese Weise bereits zerstört. In Niedersachsen, einem der moorreichsten Bundesländer, ist ein Viertel aller Hochmoorflächen dem Torfabbau zum Opfer gefallen.

Rund zehn Millionen Kubikmeter Torf werden allein in Deutschland jedes Jahr verbraucht. Zwei Drittel davon kommen im Erwerbsgartenbau zur Verbesserung der Böden und zur Pflanzenanzucht zum Einsatz, der Rest bei Hobbygärtnern. Berufs- wie Freizeitgärtner schätzen Torf nicht nur wegen seiner Pflanzenverträglichkeit, sondern auch, weil er große Mengen Wasser über längere Zeit speichern und wieder an die Pflanzen abgeben kann.

Quelle und weitere Infos unter: http://www.nabu.de/nabu/nh/2009/2/10866.html

 


Kreisvorstand des Naturschutzbundes im Amt bestätigt

Bei der diesjährigen Kreisversammlung standen neben dem Tätigkeits- und Kassenbericht und die anschließende Entlastung des Vorstandes auch Neuwahlen an. Im Amt bestätigt wurde Frank Handel als Vorsitzender, Martin Buck als stellvertretender Vorsitzender, Helmut Mager als Kassier und Dr. Klaus Ruge als Schriftführer. Alle Beschlüsse erfolgten einstimmig.

Im Wald soll es mehr Totholz geben

Das Landratsamt Ludwigsburg und der Naturschutzbund verfolgen ähnliche Ziele

Stuttgarter Zeitung vom 14. Dezember 2011: Die Kommunen sollen sich als Forsteigentümer in Zehn-Jahres-Plänen bereit erklären, die Alt- und Totholzflächen zu vermehren.
 
Eigentlich könnte der Marbacher Vogelkenner und Naturschutzbund-Aktivist Klaus Ruge ganz zufrieden sein. Schließlich steht das Jahr 2011 laut UN-Beschluss im Zeichen des Waldes. Und tatsächlich gab es ganz im Sinne der Vereinten Nationen auch im Landkreis Ludwigsburg einige öffentlichkeitswirksame Aktionen - wie etwa in Murr, als im April die Bürger eingeladen waren, ein neues Stück Wald zu pflanzen. Doch Ruge reicht das nicht. Der langjährige Leiter der Vogelschutzwarte Baden-Württemberg beklagt einen Rückgang der Artenvielfalt in den Wäldern des Landes.
 Der Naturschutzbund will den Hebel an anderer Stelle ansetzen ...

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Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung der Stuttgarter Zeitung über Totholz im Wald des Landkreis Ludwigsburg.
20111214 PM STZ über Totholz im Wald Kre
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Früchtchen Tour

Eine Aktion zur Förderung der Streuobstwiesen - Beißen Sie an!

Im Juni 1997 hatte die FRÜCHTCHEN TOUR ihren Start. Geplant waren acht Radwanderrouten durch Streuobstwiesengebiete im gesamten Landkreis Ludwigsburg. 

Mit der FRÜCHTCHEN TOUR hat der NABU Kreisverband Ludwigsburg ein mehrjähriges Aktionsprogramm rund um die Streuobstwiesen gestartet. Eingeladen sind alle, die Lust am Erleben mit und in die Natur haben.   Mehr

 


 

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


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